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Erfolgstory KUR 2018 I – Marai El Fassi

Für einen gerechten Schutz natürlicher Lebensgrundlagen:

Internationales Lernen für Klimaanpassung und Ressourcengovernance

Die GNE wirkte für mich wie eine Brücke zwischen internationalem Lernen und angewandter ökosystembasierter Klimaanpassung

2018 kehrte ich nach mehreren Jahren internationaler Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit nach Deutschland zurück, zuletzt nach einem zweijährigen Einsatz in Peru zu den Themen Trinkwasserversorgung und Armutsreduktion. Zuvor hatte ich bereits mehrere Jahre an der Schnittstelle von integriertem Wasserressourcenmanagement, Klimaanpassung und Naturschutz in Honduras, Mali, Burkina Faso und den Niederlanden gearbeitet. Wichtig war dabei immer die Zusammenarbeit mit Communities und partizipative Ansätze in der Projektarbeit.

Die Weiterbildung zur Koordinatorin für Klimaschutz und Ressourcenmanagement bei der GNE war dafür die ideale Brücke zurück nach Deutschland. Sie erleichterte den beruflichen Wiedereinstieg und bot Zugang zu aktuellen Fachdebatten, institutionellen Strukturen und praxisnahen Methoden. Besonders prägend waren der Austausch mit den Teilnehmenden und das Leben auf dem Campus mit der Nähe zu Ansätzen regenerativer Landwirtschaft. Auch die Geschichte des Campus als ehemalige Deutsche Kolonialschule untermauerte eine kritische Reflexion über koloniale Kontinuitäten in der internationalen Zusammenarbeit, was meine Arbeit bis heute prägt.

Nach der Weiterbildung arbeitete ich in verschiedenen Positionen zu sozialer und ökologischer Gerechtigkeit: bei einem Berliner Think Tank zur ökosystembasierten Klimaanpassung in Guatemala, bei KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit zu Hitzeschutz und Klimaanpassung sowie bei der Bundesstiftung Gleichstellung zur sozial-ökologischen Transformation.

Heute bin ich selbstständig als Beraterin für Klimaanpassung und nachhaltige Ressourcengovernance tätig (LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maraielfassi/). Mit über zwölf Jahren Erfahrung in der internationalen Zusammenarbeit unterstütze ich Evaluationen, Analysen und Forschung zu Klimaresilienz, Wasserressourcenmanagement und naturbasierten Lösungen. Ich versuche partizipative Ansätze umzusetzen und gehe der Frage nach, wie marginalisierte Perspektiven stärker in Entscheidungsprozesse und globale Klimadiskurse einbezogen werden können.

Die Weiterbildung bei der GNE war für mich eine wichtige Brücke zwischen internationaler Erfahrung und neuen beruflichen Gestaltungsmöglichkeiten in Deutschland.

Erfolgstory IPM 2016 I – Liyanda Seither

The Training That Turned Aspiration into Practice in Development Cooperation

“The knowledge, methods and skills I gained through the IPM training remain extremely relevant.

I continue to apply them in my work to this day.”

My commitment to contributing to the fight against extreme poverty has been shaped over many years, rooted most fundamentally in growing up between two contrasting realities: on the one hand Jamaica, where I became aware of the diverse and multifaceted challenges faced by a developing country; on the other hand Germany, where I encountered the opportunities associated with a comparatively prosperous society. This contrast not only broadened my perspective, but also deepened my determination to contribute to equitable and sustainable development through a meaningful professional path in the sector.

After completing my studies in international economics and development and gaining experience through several temporary and voluntary assignments, I was seeking to further strengthen my profile and transition into sustained professional practice. The Coordinator in International Project Management (IPM) training at Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung (GNE) provided exactly that opportunity. The programme enabled me to deepen my sector-specific knowledge, develop practical competencies in project management for development cooperation and humanitarian assistance, and benefit from a learning environment that was both professionally rigorous and closely aligned with the realities of the field.

Alongside technical knowledge, the training strengthened essential communication, presentation and interpersonal skills that have remained highly relevant throughout my career. Its practical orientation allowed me to apply what I had learned immediately when I joined World Vision as an intern. From the outset, I was able to contribute to research, knowledge management, technical advisory work, and project management-related quality assurance, drawing directly on methods and approaches acquired during the IPM training. As my responsibilities expanded, these foundations continued to support my work in project design and proposal development, grant and partnership management, stakeholder engagement, as well as the facilitation of effective collaboration and capacity strengthening across teams and partners.

Over time, this initial professional step developed into more than ten years of experience in project management and strategic collaboration across the East and Southern Africa region. In my roles, I have coordinated complex multi-country and multi-stakeholder portfolios, contributed to project design and funding proposals, strengthened quality assurance and learning processes, and represented the organisation in engagement with donors and external stakeholders.

The competencies I gained through the IPM training continue to inform my work to this day, whether in the use of problem and solution trees during project design, the development and refinement of logframes and M&E plans, the participatory development and implementation of project work plans, delivering presentations for internal and external audiences, or capacity building and knowledge-sharing with colleagues and partners.

Looking back, the GNE IPM training was a formative and rewarding investment in my professional development. It provided a strong foundation not only for entering the sector, but also for taking on increasing responsibility, contributing at a strategic level, and building a career that continues to be both personally fulfilling and rooted in the pursuit of positive socio-economic impact.

Erfolgstory CPA 2024 IV – Gerrit Jan Hofert

Die Weiterbildungsprogramme der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung (GNE) waren für mich der fehlende Baustein, um endlich in dem Bereich beruflich Fuß zu fassen, in dem ich mich immer gesehen habe: in der menschenrechtlichen Projekt- und Advocacy-Arbeit.

Ich habe das sechsmonatige Programm „Coordinator in Climate Protection and Adaptation (CPA)“ der GNE zum März 2025 erfolgreich absolviert. In dieser intensiven Zeit vertiefte ich Methoden des Projektmanagements, lernte Förderkriterien öffentlicher Geber von Grund auf kennen und erarbeitete anhand praxisnaher Case Studies belastbare Antragslogiken. Dieses Wissen war der Schlüssel, um meine nächste Station wirklich wirksam zu gestalten.

Direkt im Anschluss folgte ein zweimonatiges Praktikum bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) – kurz, aber richtungsweisend. Mein Schwerpunkt lag auf einer internen Analyse, wie förderfähig unsere Strukturen und unsere Arbeit im damaligen Zustand tatsächlich waren: Welche Prozesse, Kapazitäten und Nachweise braucht eine überwiegend spenden- und beitragsfinanzierte NGO, um künftig auch größere öffentliche Mittel einwerben zu können? Auf Basis dieser Analyse konzipierte und leitete ich interne Schulungen, in denen wir gemeinsam definierten, welche Abteilungen wann welche Daten liefern müssen, wie Compliance-Risiken minimiert und Wirkungsindikatoren messbar gemacht werden können – ein Prozess, der bis heute andauert.

Parallel entwarf ich ein zweijähriges Pilotprojekt zum Thema „Green Transition in Sápmi“ – ein Konzept, das den Kern des „Free, Prior and Informed Consent“ (FPIC) in den Mittelpunkt stellt und sich explizit auf die UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker (UNDRIP) sowie die ILO-Konvention 169 stützt. Außerdem bereitete ich eine Delegationsreise einer sudanesischen Partnerorganisation zur 59. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats vor, inklusive Logistik, Briefings und Side-Event-Registrierungen.

Seit April 2025 unterstütze ich die GfbV-Geschäftsführung als Referent. Viele der genannten Tätigkeiten begleite ich nach meinem Einstand weiter. Mein Arbeitsalltag vereint strategische Weitsicht und operatives Detail: Ich strukturiere Geschäftsleitungssitzungen, verfasse Länder- und Themenbriefings bzw. Dossiers, koordiniere Akkreditierungen unserer Partner*innen für UN-Events und entwickle eine übergreifende UN-Grand Strategy, mit der wir unsere Advocacy-Arbeit auf multilateraler Ebene zukunftsfähig ausrichten. Gleichzeitig treibe ich die strukturelle Mittelakquise weiter voran, damit unsere inhaltliche Tiefe auf einer stabilen finanziellen Basis ruht.

So schließt sich der Kreis: Die fachliche Exzellenz aus der CPA-Weiterbildung, die praxisorientierte Feuertaufe im Praktikum und meine aktuelle Schlüsselrolle als Referent der Geschäftsführung greifen ineinander – stets mit dem Ziel, bedrohten Gemeinschaften eine wirkungsvolle Stimme auf höchster internationaler Ebene zu verleihen.

Wenn ihr mehr über die Arbeit der GfbV im Allgemeinen oder meinen Aufgabenbereich im Speziellen wissen wollt, kontaktiert mich gern über LinkedIn oder unter g.hofert@gfbv.de.

Erfolgstory IPM 2024 II – Max Vyskubov

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Abschluss des Weiterbildungsprogramms „Coordinator in International Project Management“ absolvierte ich ein sechsmonatiges Praktikum beim Zivilen Friedensdienst (ZFD) der GIZ. Die Zeit dort war für mich in mehrfacher Hinsicht bereichernd, im Folgenden ein Einblick in meine Arbeit:

Einen echten Mehrwert bot der direkte Einblick in die Friedens- und Konfliktarbeit. Ich war in die Ausarbeitung von Strategiepapieren zu Themen wie „Capacity Development“ und „Colonial Legacy“ eingebunden – beides komplexe Felder, die mir das Spannungsfeld zwischen theoretischem Anspruch und institutioneller Praxis deutlich vor Augen geführt haben. Mein zentraler Aufgabenbereich lag im Veranstaltungsmanagement, insbesondere in der Koordination und Organisation von Vorbereitungskursen für Friedensfachkräfte. Dabei war nicht nur Organisationstalent gefragt, sondern auch Fingerspitzengefühl im Umgang mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen.

Die GIZ als Großorganisation bot zahlreiche Schnittstellen zu anderen Themenfeldern – von Migration über Klimaschutz bis hin zu Globaler Gesundheit. Diese Breite war inspirierend, aber sie machte auch deutlich, wie schnell man in solchen Strukturen Gefahr läuft, den Überblick zu verlieren. Dennoch: Wer bereit ist, sich eigenständig zu orientieren, findet dort relevante Lernräume. Ein Praktikum beim ZFD kann ich empfehlen – vor allem für Menschen, die sich kritisch mit der Rolle deutscher Akteure in der internationalen Zusammenarbeit auseinandersetzen möchten.

Aktuell bin ich im Rahmen des ASA-Programms bei der NGO Democracy International e.V. tätig, die sich der Demokratieförderung verschrieben hat. Der Schwerpunkt meines Praktikums liegt auf dem Aufbau eines lateinamerikanischen Netzwerks – mit Fokus auf Mexiko. Ziel ist es, eine Plattform für den Austausch über direkte und partizipative Demokratieformen zu schaffen. Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt: einen ersten Abschnitt in Köln, in dem die strategische und konzeptionelle Vorarbeit geleistet wird, und eine zweite Phase in San Miguel de Allende, Mexiko, in der ich einen Workshop zur regionalen Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren organisiere. Diese praktische Komponente ist besonders lehrreich, da sie mich zwingt, theoretisches Wissen über Partizipation in konkrete Formate zu übersetzen – unter Berücksichtigung kultureller und organisatorischer Realitäten vor Ort.

Im Oktober 2025 werde ich mein Masterstudium in Ethnologie / Sozial- und Kulturanthropologie aufnehmen. Ich bin dankbar über die Möglichkeiten, die sich nach der Weiterbildung bei der GNE ergeben haben. Falls jemand Interesse hat, mehr über die genannten Organisationen oder meine Arbeit zu erfahren, kann mir gerne über LinkedIn oder Mail (max.vyskubov@posteo.de) schreiben.



Erfolgstory IPM 2023 II – Pablo Frank

 

 

 

 

 

Ich habe im April 2024 bei Brot für die Welt angefangen und bin seit dem 1. November nun auch als Technical Advisor im Regionalbüro Pazifik in Papua-Neuguinea tätig. Hier arbeite ich als Fachkraft für Organisationsentwicklung und PME (Planung, Monitoring und Evaluierung) bei Partnerorganisationen.

Meine Aufgabe ist es, das Partnernetzwerk von Brot für die Welt in Papua-Neuguinea, auf den Salomonen, Fidschi und Tonga zu unterstützen. Dabei bringe ich mich bedarfs- und partnerorientiert ein – unter anderem durch Coaching, fachliche Fortbildungen und Beratung. Gleichzeitig arbeite ich daran, die Kompetenzen meiner Kolleginnen und Kollegen im Regionalbüro im Bereich Projektmanagement und Partnerdialog weiter zu vertiefen.

Bisher fühle ich mich hier sehr willkommen und wohl. Ich bin dankbar, solch eine spannende und sinnstiftende Tätigkeit gefunden zu haben – nicht zuletzt auch dank der wertvollen Grundlagen, die ich während meiner Zeit bei euch in der GNE und im Rahmen der IPM-Weiterbildung mitnehmen durfte.

Humanitäre Hilfe vor der eigenen Haustür

Was ist Erfolg? Eine aktiv herbeigeführte, positive biografische Disruption in Sachen des Erreichens persönlicher Ziele – schreibt etwa wikipedia, sinngemäß. Ob meine lange und bunte berufliche Geschichte schlussendlich eine so genannte Erfolgstory ist, bezweifle ich bis heute deutlich. Aber so heißt die Rubrik hier nun einmal. Meine Berufsbiografie ist zumindest eine Geschichte, die auch mit Witzenhausen und der GNE zu tun hat. Und ich bin inzwischen sehr zufrieden.

Ich habe Anfang bis Mitte 2020 in Witzenhausen den regulären IPM-Kurs besucht („Coordination of International Project Management in Development Cooperation and Humanitarian Aid“): IPM 2020 I. Diese Station, immerhin sieben Monate meines Berufs- und Bildungslebens, hatte ich zuvor sehr sorgsam ausgewählt und in die Wege geleitet, über ein Funding der Arbeitsagentur. Mein vorrangiges Interesse galt hier der Projektarbeit in der humanitären Hilfe. In Deutschland ist die GNE Witzenhausen (GNE WIZ) in dieser Hinsicht (Kompakt-Aus- und -weiterbildung Projektmanagement für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe) nach meiner Einschätzung und nach meinen Recherchen: singulär. Wer hier dazulernen, ein ordentliches Zertifikat erwerben, und dafür in Deutschland bleiben möchte: muss am Ende nach Witzenhausen kommen, welches zudem in etwa genau in der geografischen Mitte des Landes liegt.

Mein eigentlicher beruflicher Hintergrund, der eines nunmehr 50+-jährigen (für die Vermittler:innen der Arbeitsagentur eher Risikogruppe…) ist ein ganz anderer. Ich bin Sozialwissenschaftler mit einem Diplom und vor längerer Zeit an einer Journalistenschule zum Redakteur und Autor ausgebildet worden. In diesem Beruf, Journalist, habe ich auch sehr lange gearbeitet, incl. einer Station als Pressesprecher. Das war alles soweit gut. Irgendwann hatte ich aber keine Lust mehr auf Medien. Ich war auf beruflicher Sinnsuche – und bin irgendwann auf NGOs/non profit, Soziales und Humanitäres gekommen.

2015 war – wg. Angela Merkels „Wir schaffen das“ – ein goldenes Jahr für Quereinsteiger, die sich spontan für Unterkunftsarbeit in der Flüchtlingshilfe interessiert haben. Ich war von Anfang an dabei, habe zunächst für Hilfsorganisationen wie Johanniter und ASB sowie später auch für die Stadt Hamburg (meine Heimatstadt) in diesem Bereich gearbeitet. Die Erfahrung war sehr gut. Ich habe mich sukzessive im Feld professionalisiert, sowohl im so genannten Unterkunftsmanagement (CCCM incl. NFI & FI) als auch im Sozialmanagement (PHSS).

Aber ich wollte nach ein paar Jahren dieser Arbeit noch mehr über humanitäre Hilfe lernen, über kürzere Fortbildungen hinaus, die zudem viel Geld kosten. Mir war klar, dass es bei allem von mir beruflich ja auch nachgewiesenen Interesse an humanitären Fragen auch darum geht, die Sprache, die Netzwerke, die Geber der Budgets und die Standards der nationalen und internationalen Welt der humanitären Zusammenarbeit zu verstehen. IPM 2020 I in Witzenhausen war hier ein perfektes Match. Ich hatte richtig Lust, einmal wieder länger zur Schule zu gehen.

Unser IPM 2020 I-Kurs wurde wg. der – im März 2020 ja für alle komplett neuen! – Corona-Gesetzgebung allerdings abgebrochen und ins Homeoffice verlagert. Für die Wahlstation (Praktikum) hat es niemand von uns ins Ausland geschafft – trotz „I“PM. Ich wollte auch gehen, hatte schon ein Engagement für eine in Flüchtlingscamps auf den griechischen Inseln aktive NGO in petto. Aber die Coronarestriktionen machten solche Vorhaben einfach unmöglich, auch in Griechenland.

Dann hat mich spontan  – für die Wahlstation (Praktikum) – ADRA Deutschland e.V. genommen. Das war eine ganz andere Sache als Feldarbeit im Ausland, aber insgesamt sehr gut. Die wollen genau das, was man im IPM GNE WIZ 2020 I so lernt. Ohne diese oder vergleichbare Kenntnisse wäre ein Praktikum dort unmöglich. Ich kann ADRA daher für alle GNE-IPM-Stationen-Suchenden nur sehr empfehlen, die sind so freundlich wie kompetent, eine Premium-Adresse für ernsthaft interessierte Humanitarians und Entwicklungszusammenarbeiter. Ein Jahr später haben sie (ADRA) mir sogar einen richtigen Job angeboten: 2021 war ich mit Projektarbeit/Projektmanagement der Verteilung von Spendengeldern aus „Aktion Deutschland hilft“-Budgets (ADH, ADRA ist dort im Netzwerk) für betroffene soziale Projekte und Institutionen in den Flutkatastrophengebieten in NRW und RPL beschäftigt.

Ich bin allerdings, qua Profil und persönlich-fachlichen Vorlieben, kein reiner Projektmanager, der am Schreibtisch einfach die ihm zugewiesenen Anträge, Reports und Tabellen bearbeitet. Auch deshalb bin ich nun (2022) zunächst wieder in meinen Beruf als Unterkunftsverwalter und Sozialberater in der Hamburger Flüchtlingsarbeit zurückgekehrt, derzeit für das Rote Kreuz (DRK). Mein Zertifikat von der GNE WIZ, seit Sommer 2020 ganz oben auf meinen Bewerbungsunterlagen, bringt mir auch hier viel Ehre ein. Und damit irgendwie auch Erfolg. Mir werden mittlerweile Leitungspositionen angeboten sowie auch interessante fachlich-verantwortliche Aufgaben, die ich früher nicht bekommen hätte, und wo in den Ausschreibungen schon drinsteht: Erfahrung im Projektmanagement erwünscht.

Derzeit – 2022 – interessiere ich mich aus nachvollziehbaren Gründen vor allem für die Ukraine-Flucht-Krise. Es ist wie 2015, als für mich alles anfing: eine humanitäre Lage vor der eigenen Haustür. Das, was nach IPM GNE WIZ kam, war dann am Ende doch eine Erfolgsstory – für mich persönlich. Ich bin zufrieden. Allein das zählt. In den Südsudan, nach Griechenland oder nach Syrien kann ich künftig ja immer noch gehen, auch dank meines Zertifikats der GNE WIZ. Wir werden sehen.

Sebastian Lehmann, IPM 2020 I

Mein Weg in den Klimaschutz

Ich hatte als Maschinenbau-Ingenieur viele Jahre in der CAD-Konstruktion, Festigkeitsanalyse und Projektplanung bei der Entwicklung wissenschaftlicher Instrumente gearbeitet, ich war in der Projektakquise tätig und in der Vakuumtechnik. Aber es blieb etwas offen, wonach es mir verlangte, und das war der Klimaschutz. Daher habe ich mich im Sommer 2021 für eine Weiterbildung bei der GNE zum Koordinator für Umweltschutz und Ressourcenmanagement entschlossen. Ich ging in dem Kurs auf, wenngleich auch manchmal Zweifel in mir aufkamen, ob dies wirklich bei meinem vorgerückten Alter die richtige Entscheidung war und ich auch tatsächlich wieder einen Job erlangen könnte. Bei meinen Bewerbungsgesprächen musste ich immer wieder feststellen, das ein besonders hervorzuhebender Pluspunkt dieser Weiterbildung das darin enthaltene Praktikum ist, in dem ich Klimaschutzthemen mit meinen beruflichen Erfahrungen verbinden konnte. Und diese Verbindung hat mein Profil erweitern können. Tatsächlich meinte es das Schicksal gut mit mir, und ich habe 4 Monate nach der Abschlussprüfung 2022 eine Stelle als Energiemanager im Krankenhausbereich gefunden, also auch noch in einem Unternehmen, dass sich für Gesundheit und Soziales einsetzt. Hier geht es um regenerative Energien, hier wird der Begriff Klimaneutralität lebendig, hier finde ich mich in meiner Rolle im Klimaschutz wieder. Und dazu hat der Kurs bei der GNE maßgebend beigetragen.

Christof Köhler

Finding my true strengths

After working abroad for a while coming back to Germany, I was eager to get qualified with a course that would connect my studies in Natural Resources Management and International Development with the german work environment. Since I´m also highly interested in topics of climate change and the current debate personally, the qualification course I wanted to do I found right was the GNEs “Koordinator*in Klimaschutz und Ressourcenmanagement“, so I enrolled. During the course I was pleased to learn a lot from great trainers. To my favor there were overlapping lectures in the field of development cooperation that I attended, and I was also glad to have the possibility to sneak into lectures from IPM and CPA. After 4 months of intense online training with the GNE I was now sure again, that my professional path and passion lays more in development cooperation and that I´m not seeking employment in municipal climate protection. I am beyond grateful that the GNE gave me the opportunity and the flexibility to find out were my real strengthens are.
Therefore, I decided to do my internship with the Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH in Bonn- more precisely in their Civil Peace Service Programme.

Miriam Rupp

Erfolgsstory KUR 2020: Carolin Fornaçon

Von Januar bis Juli 2020 habe ich die Weiterbildung zur Koordinatorin für Klimaschutz und Ressourcenmanagement (KUR) bei der GNE absolviert.

Ich bin Geographin und habe mich schon während meines Studiums viel mit den Hintergründen zur Klimakrise beschäftigt.

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