Ein Schmetterlingsbeet ist ein Beet mit nektarspendenden Pflanzen und Raupenfutterpflanzen, dass vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein genug Nahrungsquellen für Falter bietet.
Es geht darum, dieser bedrohten Insektenart wieder mehr Lebensräume zu schaffen und ein reichhaltiges Nahrungsangebot bereitzustellen.
Vor allem durch die Intensivierung der Landwirtschaft und das dadurch bedingte Verschwinden von blüten- und kräuterreichen Wiesen, sind die natürlichen Lebensräume der Falter bedroht.
Auch in den privaten Hausgärten gibt es oft für Tag- und Nachtfalter wenig Angebot.
Bild: Die Fachpraxis Gartenbau Gruppe Q+B widmet sich der Renaturierung des Schmetterlingsbeetes im Klosterinnenhof der Uni.
Die spannende Erfolgsstory von Florian Paulus, der uns demnächst, neben seiner Tätigkeit bei der Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V. als Dozent in der GNE besuchen kommt:
„Nach meinem Bachelor in Geschichte und Englisch stand ich wie alle anderen auch vor der Frage, was ich mit meinem angefangenen Leben machen sollte. Ich habe mich zunächst gegen einen geregelten Job entschieden. Der Ruf der großen weiten Welt war stärker- ich ging zunächst für drei Monate nach Kolumbien, lernte Land, Leute, die Sprache und Kultur kennen. Als ich ein Jobangebot einer Deutschen Schule bekam, entschloss ich mich, mehr als drei Monate zu bleiben.
Nach zwei Jahren als Lehrer merkte ich, dass der Lehrberuf mir zwar Spaß macht, ich hier aber noch nicht meine Berufung gefunden hatte.
“ Im Frühjahr 2015 erhielt ich meine Zusage für die Weiterbildung zur Koordinatorin im internationalen Projektmanagement (IPM)an der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung (GNE) in Witzenhausen. Begonnen hat mein Semester im September 2015. Zuvorwar ich drei Jahre in einem Ausbildungs- und Flüchtlingswohnheim in Frankfurt/Main als Beraterin und sozialpädagogische Begleitung tätig. Dieser Anstellung folgten 18 Monate im Frankfurter Hauptschulprojekt. Dort unterstützte ich
Wir freuen uns euch heute die interessante Erfolsgstory von unserem ehemaligen Teilnehmer Herrn Sören Keding vorstellen zu dürfen. Vielen Dank für Deine Rückmeldung und weiterhin alles Gute für Deine Zukunft!
„Schon während meines Soziologiestudiums fiel mir auf, dass es mir schwer fällt, mich für ein Interesse zu entscheiden und dass ich auch kein typischer Intellektueller bin, der Bücher liest nur um Bücher zu schreiben. So arbeitete …
Die ersten Studenten aus Chile sind in Witzenhausen angekommen
Berufliche Exzellenz mit einem persönlich bereichernden Auslandsaufenthalt verbinden
Berlin, 15. Juli 2016. Neunzehn chilenische Stipendiaten lassen sich in Deutschland acht bis zwölf Monate lang in einem Dualen Aufbaustudium zu Spezialisten ausbilden, und das in den Bereichen Erneuerbare Energien und Bergbau. Das Programm „Técnicos para Chile“ wird finanziert von Chiles Bildungsministerium und realisiert mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Es ist eine Einladung an junge Chilenen, fachliche Exzellenz mit einem Auslandsaufenthalt zu verbinden……..
Im Rahmen des beruflichen Bildungsprogramms „Becas Chile“ des chilenischen Bildungsministeriums in Zusammenarbeit mit der GIZ kamen am Freitag, den 01.07.2016 elf chilenische Stipendiaten nach Witzenhausen um das GNE-Programm „Koordinator/In für Erneuerbare Energien und Energiemanagement“ zu absolvieren und zu Fachkräften ausgebildet zu werden. Am Montag den 04.07.2016 fand der feierliche Empfang der Stipendiaten statt.
Über unseren IPM-Absolventen Ralph Bindemann (IPM 2013 III) und seine Tätigkeit bei der Hilfsorganisation Cap Anamur gab es letzten November einen Bericht in der HNA, den wir euch nicht vorenthalten wollen.
Vorab ein paar Informationen über das Krisengebiet im Sudan.
„Seit Mitte 2010 wird in den Nuba-Bergen, einer Region zwischen dem Sudan und dem nun unabhängigen Südsudan, gekämpft. Der Krieg zwischen den nordsudanesischen Truppen und den südsudanesischen Rebellen hat bereits Tausende in die Flucht getrieben. Nahezu alle Menschen mussten ihr Zuhause verlassen, „normales“ Leben sucht man hier vergebens: Die meisten Dörfer sind menschenleer, vollkommen zerstört oder niedergebrannt. Etliche Familien haben Zuflucht gesucht in den engen und überfüllten Flüchtlingslagern. Diejenigen, die bleiben, verstecken sich in den dunklen Berghöhlen. Viele sind durch die Gräueltaten des Krieges schwer traumatisiert. Sie leben in Angst und Schrecken, sind permanent in Alarmbereitschaft. Das Volk wünscht sich nicht mehr, als selbstbestimmt und in Frieden leben zu können. Doch davon sind sie heute weiter entfernt als je zuvor, denn das gesamte Gebiet ist Kriegsland. Nie war die Hilfe für die Nuba dringender als jetzt.
In dem Cap-Anamur-Krankenhaus in Lwere setzen unsere Mediziner alles daran, so vielen Menschen wie möglich zu helfen. Einige von ihnen haben mehrere Tage Fußmarsch hinter sich, wenn sie dort ankommen. Das Team kümmert sich um entkräftete und unterernährte Kinder und versorgt von Granatsplittern verletzte Patienten. Wie viele hunderte Menschen bereits getötet wurden, ist unklar. „Wir bedauern sehr, dass die Not dieser Menschen von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird, dass nur wenig Hilfe ankommt“, sagt Bernd Göken. Niemand weiß, wie viele Menschen noch sterben müssen. Ihr Weg in die Unabhängigkeit scheint endgültig versperrt und die Hoffnung, dass die Vernunft und nicht die Waffen siegen, ist gering.“
Ich beim Genuss des typischen tansanischen Gerichts Ugali mit Bohnen und Gemüse
Nina Baltes (IPM 2015 I)
„Nach einigen Monaten der Arbeitssuche und der innerlichen Verweigerung weiterhin im Fundraising tätig sein zu wollen (auch wenn ich dies viele Jahre im Umfeld der internationalen Zusammenarbeit war), kam die Weiterbildung als ‘Koordinatorin im internationalen Projektmanagement’ sehr unverhofft…
Unsere Teilnehmer IPM 2015 III sind aus den Praktikas zurück und haben die Abschlußprüfung erfolgreich absolviert.
Der Nachfolger Kurs richtete eine kleine Feier mit reichhaltigem Buffet aus. Bei leckerem Essen wurden angeregte Gespräche geführt und Erlebnisse ausgetauscht. Es wurde bis spät in die Nacht ausgelassen gefeiert. Anbei ein paar Eindrücke der Feierlichkeiten
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