Erfolgstory CPA 2024 IV – Gerrit Jan Hofert

Die Weiterbildungsprogramme der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung (GNE) waren für mich der fehlende Baustein, um endlich in dem Bereich beruflich Fuß zu fassen, in dem ich mich immer gesehen habe: in der menschenrechtlichen Projekt- und Advocacy-Arbeit.

Ich habe das sechsmonatige Programm „Coordinator in Climate Protection and Adaptation (CPA)“ der GNE zum März 2025 erfolgreich absolviert. In dieser intensiven Zeit vertiefte ich Methoden des Projektmanagements, lernte Förderkriterien öffentlicher Geber von Grund auf kennen und erarbeitete anhand praxisnaher Case Studies belastbare Antragslogiken. Dieses Wissen war der Schlüssel, um meine nächste Station wirklich wirksam zu gestalten.

Direkt im Anschluss folgte ein zweimonatiges Praktikum bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) – kurz, aber richtungsweisend. Mein Schwerpunkt lag auf einer internen Analyse, wie förderfähig unsere Strukturen und unsere Arbeit im damaligen Zustand tatsächlich waren: Welche Prozesse, Kapazitäten und Nachweise braucht eine überwiegend spenden- und beitragsfinanzierte NGO, um künftig auch größere öffentliche Mittel einwerben zu können? Auf Basis dieser Analyse konzipierte und leitete ich interne Schulungen, in denen wir gemeinsam definierten, welche Abteilungen wann welche Daten liefern müssen, wie Compliance-Risiken minimiert und Wirkungsindikatoren messbar gemacht werden können – ein Prozess, der bis heute andauert.

Parallel entwarf ich ein zweijähriges Pilotprojekt zum Thema „Green Transition in Sápmi“ – ein Konzept, das den Kern des „Free, Prior and Informed Consent“ (FPIC) in den Mittelpunkt stellt und sich explizit auf die UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker (UNDRIP) sowie die ILO-Konvention 169 stützt. Außerdem bereitete ich eine Delegationsreise einer sudanesischen Partnerorganisation zur 59. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats vor, inklusive Logistik, Briefings und Side-Event-Registrierungen.

Seit April 2025 unterstütze ich die GfbV-Geschäftsführung als Referent. Viele der genannten Tätigkeiten begleite ich nach meinem Einstand weiter. Mein Arbeitsalltag vereint strategische Weitsicht und operatives Detail: Ich strukturiere Geschäftsleitungssitzungen, verfasse Länder- und Themenbriefings bzw. Dossiers, koordiniere Akkreditierungen unserer Partner*innen für UN-Events und entwickle eine übergreifende UN-Grand Strategy, mit der wir unsere Advocacy-Arbeit auf multilateraler Ebene zukunftsfähig ausrichten. Gleichzeitig treibe ich die strukturelle Mittelakquise weiter voran, damit unsere inhaltliche Tiefe auf einer stabilen finanziellen Basis ruht.

So schließt sich der Kreis: Die fachliche Exzellenz aus der CPA-Weiterbildung, die praxisorientierte Feuertaufe im Praktikum und meine aktuelle Schlüsselrolle als Referent der Geschäftsführung greifen ineinander – stets mit dem Ziel, bedrohten Gemeinschaften eine wirkungsvolle Stimme auf höchster internationaler Ebene zu verleihen.

Wenn ihr mehr über die Arbeit der GfbV im Allgemeinen oder meinen Aufgabenbereich im Speziellen wissen wollt, kontaktiert mich gern über LinkedIn oder unter g.hofert@gfbv.de.

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