Das EU-Projekt LAND4CLIMATE untersucht in sechs Pilotregionen, wie Nature-Based Solutions (NBS) – naturnahe Maßnahmen wie Tiny Forests, Sponge Cities oder Küstendünen – Ursachen und Auswirkungen von Klimaextremen mindern können.
Die Maßnahmen nutzen natürliche Prozesse, um Risiken durch Hitzewellen, Überschwemmungen oder Küstenerosion zu reduzieren, und bringen gleichzeitig die gewünschten Co-Benefits: verbesserte Biodiversität, saubere Luft und Wasser, CO₂-Speicherung, Erholungsräume und Bildungsangebote.
Eine integrierte Bewertungsmethodik prüft die Wirksamkeit, Effektivität und Effizienz dieser NBS. Dabei werden ökologische, soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigt:
Risikominderung, Skalierung, öffentliche Akzeptanz, Zugang zu Natur, Gesundheitsvorteile sowie Lern- und Empowerment-Effekte in der Bevölkerung.
Die Wirkung wird modellgestützt über verschiedene Zeithorizonte bewertet – von der heutigen Situation bis zu Projektionen für 2031–2060 unter moderaten und starken Klimaszenarien.
LAND4CLIMATE liefert schon in der Halbzeit fundierte Empfehlungen für Politik und Praxis, um NBS langfristig wirksam, effizient und gesellschaftlich tragfähig zu gestalten.
Interessierte können mehr über die Pilotprojekte, wissenschaftliche Methoden und Co-Benefits erfahren – und die Ansätze vielleicht selbst erleben oder weiter erforschen.
