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Naturbasierte Lösungen im Klimaschutz: LAND4CLIMATE erforscht in sechs Pilotregionen, wie Nature-Based Solutions (NBS), also naturnahe Lösungen, Klima Risiken mindern können

Das EU-Projekt LAND4CLIMATE untersucht in sechs Pilotregionen, wie Nature-Based Solutions (NBS) – naturnahe Maßnahmen wie Tiny Forests, Sponge Cities oder Küstendünen – Ursachen und Auswirkungen von Klimaextremen mindern können.
Die Maßnahmen nutzen natürliche Prozesse, um Risiken durch Hitzewellen, Überschwemmungen oder Küstenerosion zu reduzieren, und bringen gleichzeitig die gewünschten Co-Benefits: verbesserte Biodiversität, saubere Luft und Wasser, CO₂-Speicherung, Erholungsräume und Bildungsangebote.

Eine integrierte Bewertungsmethodik prüft die Wirksamkeit, Effektivität und Effizienz dieser NBS. Dabei werden ökologische, soziale und ökonomische Aspekte berücksichtigt:
Risikominderung, Skalierung, öffentliche Akzeptanz, Zugang zu Natur, Gesundheitsvorteile sowie Lern- und Empowerment-Effekte in der Bevölkerung.
Die Wirkung wird modellgestützt über verschiedene Zeithorizonte bewertet – von der heutigen Situation bis zu Projektionen für 2031–2060 unter moderaten und starken Klimaszenarien.

LAND4CLIMATE liefert schon in der Halbzeit fundierte Empfehlungen für Politik und Praxis, um NBS langfristig wirksam, effizient und gesellschaftlich tragfähig zu gestalten.
Interessierte können mehr über die Pilotprojekte, wissenschaftliche Methoden und Co-Benefits erfahren – und die Ansätze vielleicht selbst erleben oder weiter erforschen.

Einladung zum Barcamp Renewables 2025

Liebe Energiewende-Interessierten,

zum 12. Mal findet im November das Barcamp Renewables rund um die Themen erneuerbare Energien und Energiewende in Kassel statt. Und wir würden uns freuen, euch mit dabei zu haben!

Ein Barcamp lebt von der Vielfalt seiner Teilnehmenden – oder im Barcamp-Sprech: Teilgebenden. Denn bei unserem Barcamp gibt es ein Motto, aber kein vorab feststehendes Programm. Stattdessen können alle, die möchten, einen eigenen Session-Vorschlag einbringen und das Programm wird gemeinsam zu Beginn des Barcamps abgestimmt. Die Spannung ist also hoch bis zuletzt.

Bei unserem diesjährigen Motto „Alle Hände für die Energie“ soll es um Teilhabe und Partizipation gesellschaftlicher Gruppen in der Energiewende gehen. Und hier seid ihr gefragt: Ist das ein Thema, was dich interessiert oder womit du dich beschäftigst? Kennst du jemand, dessen Perspektive in diesem Rahmen auch sichtbar sein sollte? Dann kommt gerne dazu:

Barcamp Renewables

  1. November ab 17:30 Uhr:

Auftaktveranstaltung im Gleis 1, Kulturbahnhof Kassel

  1. November 8:30 – 16 Uhr:

Barcamp in der SMA Solar Academy, Niestetal

Die kostenfreie Anmeldung und mehr Barcamp-Infos gibt’s hier: Barcamp Renewables

Das Barcamp Renewables ist eine Kooperationsveranstaltung von den Energiebloggern, dem deENet Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e.V. und der SMA Solar Technology AG. Im Zentrum stehen Austausch & Networking rund um die Themen erneuerbare Energien und Energiewende. Eingeladen sind alle Energiewende-Interessierten – egal ob Vertreter*innen aus Unternehmen und Organisationen, Blogger*innen und Multiplikator*innen oder interessierte Privatleute. Dank unserer Sponsor*innen – darunter auch die GNE Witzenhausen – ist das Barcamp für alle Teilgebenden kostenfrei!

 

Das Veranstaltungsangebot der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima – 01.-02. Oktober 2025

Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima lädt zum Sustainable Development Future Forum 2025 vom 1. bis 2. Oktober 2025 im Humboldt Carré in Berlin ein. Die Veranstaltung bietet inspirierende Vorträge, interaktive Diskussionsrunden und praxisorientierte Workshops. Teilnehmende haben die Möglichkeit, mit Expert:innen und Gleichgesinnten aus verschiedenen Branchen und Regionen ins Gespräch zu kommen und wertvolle Netzwerke zu knüpfen.

Hier finden Sie das Programm.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Stiftung.

 

Erfolgstory CPA 2024 IV – Gerrit Jan Hofert

Die Weiterbildungsprogramme der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung (GNE) waren für mich der fehlende Baustein, um endlich in dem Bereich beruflich Fuß zu fassen, in dem ich mich immer gesehen habe: in der menschenrechtlichen Projekt- und Advocacy-Arbeit.

Ich habe das sechsmonatige Programm „Coordinator in Climate Protection and Adaptation (CPA)“ der GNE zum März 2025 erfolgreich absolviert. In dieser intensiven Zeit vertiefte ich Methoden des Projektmanagements, lernte Förderkriterien öffentlicher Geber von Grund auf kennen und erarbeitete anhand praxisnaher Case Studies belastbare Antragslogiken. Dieses Wissen war der Schlüssel, um meine nächste Station wirklich wirksam zu gestalten.

Direkt im Anschluss folgte ein zweimonatiges Praktikum bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) – kurz, aber richtungsweisend. Mein Schwerpunkt lag auf einer internen Analyse, wie förderfähig unsere Strukturen und unsere Arbeit im damaligen Zustand tatsächlich waren: Welche Prozesse, Kapazitäten und Nachweise braucht eine überwiegend spenden- und beitragsfinanzierte NGO, um künftig auch größere öffentliche Mittel einwerben zu können? Auf Basis dieser Analyse konzipierte und leitete ich interne Schulungen, in denen wir gemeinsam definierten, welche Abteilungen wann welche Daten liefern müssen, wie Compliance-Risiken minimiert und Wirkungsindikatoren messbar gemacht werden können – ein Prozess, der bis heute andauert.

Parallel entwarf ich ein zweijähriges Pilotprojekt zum Thema „Green Transition in Sápmi“ – ein Konzept, das den Kern des „Free, Prior and Informed Consent“ (FPIC) in den Mittelpunkt stellt und sich explizit auf die UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker (UNDRIP) sowie die ILO-Konvention 169 stützt. Außerdem bereitete ich eine Delegationsreise einer sudanesischen Partnerorganisation zur 59. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats vor, inklusive Logistik, Briefings und Side-Event-Registrierungen.

Seit April 2025 unterstütze ich die GfbV-Geschäftsführung als Referent. Viele der genannten Tätigkeiten begleite ich nach meinem Einstand weiter. Mein Arbeitsalltag vereint strategische Weitsicht und operatives Detail: Ich strukturiere Geschäftsleitungssitzungen, verfasse Länder- und Themenbriefings bzw. Dossiers, koordiniere Akkreditierungen unserer Partner*innen für UN-Events und entwickle eine übergreifende UN-Grand Strategy, mit der wir unsere Advocacy-Arbeit auf multilateraler Ebene zukunftsfähig ausrichten. Gleichzeitig treibe ich die strukturelle Mittelakquise weiter voran, damit unsere inhaltliche Tiefe auf einer stabilen finanziellen Basis ruht.

So schließt sich der Kreis: Die fachliche Exzellenz aus der CPA-Weiterbildung, die praxisorientierte Feuertaufe im Praktikum und meine aktuelle Schlüsselrolle als Referent der Geschäftsführung greifen ineinander – stets mit dem Ziel, bedrohten Gemeinschaften eine wirkungsvolle Stimme auf höchster internationaler Ebene zu verleihen.

Wenn ihr mehr über die Arbeit der GfbV im Allgemeinen oder meinen Aufgabenbereich im Speziellen wissen wollt, kontaktiert mich gern über LinkedIn oder unter g.hofert@gfbv.de.

🍒 Bildung trifft Biodiversität: Akademie Landpartie zu Besuch auf der ökologischen Kirschanlage in Witzenhausen

Witzenhausen, Juni 2025 – Am Donnerstag, den 26. Juni, besuchte eine 16-köpfige Gruppe der Akademie Landpartie / Denkwege e.V. im Rahmen ihrer Bildungswoche die ehemalige Süßkirschen-Versuchsanlage bei Wendershausen. Die rund zehn Hektar große Fläche bot den Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in Fragen ökologischer Landwirtschaft, Biodiversität und innovativer Agrarforschung.

Während der Führung erhielten die Gäste Informationen zur Umstellung der Kirschanlage auf ökologische Bewirtschaftung nach EU-Öko-Verordnung. Darüber hinaus wurden aktuelle Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Biodiversität vorgestellt, ebenso wie geplante Agroforstsysteme, die langfristig Klimaresilienz und Strukturvielfalt erhöhen sollen.

 

 

 

 

 

 

 

Ein besonderes Highlight stellte der Besuch des Witzenhäuser Pomologen Dimas Wiese dar. Er präsentierte den Teilnehmenden ein von ihm entwickeltes KI-Modell zur Sortenerkennung von Süßkirschen – basierend auf der Analyse von Kirschkernen. Ziel des Projekts ist es, die Sortenerhebung und Sortenerhaltung durch künstliche Intelligenz zu unterstützen.

Die Grundlage dafür bilden Trainingsdatensätze, die aus der Deutschen Genbank Obst stammen: Diese umfasst digitalisierte Fotos und Datensätze von über 200 Kirschsorten. Wiese speiste das KI-Modell mit diesen Aufnahmen und schulte es auf morphologische Merkmale von Kirschkernen wie Mittelwulst, Schulterform, Randlinien, Spitzchen und den Stielansatz.

„Alles, was der Mensch durch Erfahrung erkennt, kann eine gut trainierte KI ebenfalls erfassen“, so Wiese. Die zugrundeliegende Technologie ist ein sogenanntes Convolutional Neural Network (CNN) – ein faltungsbasiertes neuronales Netzwerk, das durch mathematische Filter wie Kantenerkennung und Faltungsoperationen arbeitet. Je präziser die Bilddaten und je klarer die Referenzdatenbank, desto höher die Erkennungsgenauigkeit des Modells im Abgleich mit bekannten Sorten.

Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von der Verbindung aus traditioneller Pomologie und moderner KI-Forschung – ein gelungenes Beispiel für praxisorientiertes, transdisziplinäres Lernen.

 

 

 

 

 

Begleitet wurde die Gruppe zudem von 16 internationalen Studierenden der Universität Kassel, die im Rahmen ihres landwirtschaftlichen Studiums derzeit auf der Anlage mitarbeiten. Ihr Engagement verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung der interkulturellen Zusammenarbeit und der engen Kooperation mit dem Uni-Standort Witzenhausen.

Der Besuch war Teil einer mehrtägigen Bildungswoche, die Menschen aus ganz Deutschland zusammenbrachte – mit dem Ziel, Landwirtschaft, Klimaschutz und gesellschaftlichen Wandel in einen lernenden Zusammenhang zu stellen. Organisiert wurde die Woche von der Akademie Landpartie, einem Projekt des Vereins Denkwege e.V., das von 2019 bis 2020 durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wurde.

Climate Action Empowerment in Practice – ein Kurzfilm & die Climate Days in Hodonín

Im EUKI-Projekt Empowering Local Climate Action ist ein kurzer Film entstanden, der die Stimmung und Eindrücke unserer Abschlusswoche im Trainingsprogramm Climate Protection Management einfängt. Die wunderbare Ines Reinisch hat die Kamera geführt und mit viel Gespür tolle Momente eingefangen (Erik Gertgen am Ton).
Gemeinsam mit der GNE haben wir wieder ein reichhaltiges Programm auf die Beine gestellt – es macht Freude, das Ergebnis nun in diesem Film zu sehen.

 

 

 

 

 

🎬 Jetzt anschauen:

https://vimeo.com/1093730956/0d2ca48ad5?share=copy

Erfolgstory IPM 2024 II – Max Vyskubov

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Abschluss des Weiterbildungsprogramms „Coordinator in International Project Management“ absolvierte ich ein sechsmonatiges Praktikum beim Zivilen Friedensdienst (ZFD) der GIZ. Die Zeit dort war für mich in mehrfacher Hinsicht bereichernd, im Folgenden ein Einblick in meine Arbeit:

Einen echten Mehrwert bot der direkte Einblick in die Friedens- und Konfliktarbeit. Ich war in die Ausarbeitung von Strategiepapieren zu Themen wie „Capacity Development“ und „Colonial Legacy“ eingebunden – beides komplexe Felder, die mir das Spannungsfeld zwischen theoretischem Anspruch und institutioneller Praxis deutlich vor Augen geführt haben. Mein zentraler Aufgabenbereich lag im Veranstaltungsmanagement, insbesondere in der Koordination und Organisation von Vorbereitungskursen für Friedensfachkräfte. Dabei war nicht nur Organisationstalent gefragt, sondern auch Fingerspitzengefühl im Umgang mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen.

Die GIZ als Großorganisation bot zahlreiche Schnittstellen zu anderen Themenfeldern – von Migration über Klimaschutz bis hin zu Globaler Gesundheit. Diese Breite war inspirierend, aber sie machte auch deutlich, wie schnell man in solchen Strukturen Gefahr läuft, den Überblick zu verlieren. Dennoch: Wer bereit ist, sich eigenständig zu orientieren, findet dort relevante Lernräume. Ein Praktikum beim ZFD kann ich empfehlen – vor allem für Menschen, die sich kritisch mit der Rolle deutscher Akteure in der internationalen Zusammenarbeit auseinandersetzen möchten.

Aktuell bin ich im Rahmen des ASA-Programms bei der NGO Democracy International e.V. tätig, die sich der Demokratieförderung verschrieben hat. Der Schwerpunkt meines Praktikums liegt auf dem Aufbau eines lateinamerikanischen Netzwerks – mit Fokus auf Mexiko. Ziel ist es, eine Plattform für den Austausch über direkte und partizipative Demokratieformen zu schaffen. Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt: einen ersten Abschnitt in Köln, in dem die strategische und konzeptionelle Vorarbeit geleistet wird, und eine zweite Phase in San Miguel de Allende, Mexiko, in der ich einen Workshop zur regionalen Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren organisiere. Diese praktische Komponente ist besonders lehrreich, da sie mich zwingt, theoretisches Wissen über Partizipation in konkrete Formate zu übersetzen – unter Berücksichtigung kultureller und organisatorischer Realitäten vor Ort.

Im Oktober 2025 werde ich mein Masterstudium in Ethnologie / Sozial- und Kulturanthropologie aufnehmen. Ich bin dankbar über die Möglichkeiten, die sich nach der Weiterbildung bei der GNE ergeben haben. Falls jemand Interesse hat, mehr über die genannten Organisationen oder meine Arbeit zu erfahren, kann mir gerne über LinkedIn oder Mail (max.vyskubov@posteo.de) schreiben.



„Accio Klimaschutz!“ – Warum kommunale Klimapolitik mehr mit Hogwarts zu tun hat, als man denkt

Wer beim Stichwort kommunaler Klimaschutz sofort an trockene CO₂-Bilanzen, Satzungsentwürfe und Fördermittelanträge denkt, hat nicht ganz Unrecht – aber vielleicht auch nicht genug Fantasie. Denn mit einem Augenzwinkern lässt sich feststellen: In mancher Hinsicht ist der Klimaschutz vor Ort gar nicht so weit entfernt von der magischen Welt von Harry Potter. Statt Umhänge tragen wir vielleicht Warnwesten, und statt mit Zauberstäben kämpfen wir mit Energiesteckbriefen, Sanierungskonzepten und Bürgerdialogen. Aber genau wie in Hogwarts geht es auch in der kommunalen Klimapolitik darum, junge (und alte) Talente zu fördern, sich gemeinsam Herausforderungen zu stellen – und vor allem: nicht zu warten.
 
Magie trifft Praxis: Zertifikatsübergabe im Klosterhof Witzenhausen

Im historischen Ambiente des Klosters Witzenhausen erhielten unsere tschechischen Teilnehmenden des Climate Protection Management Trainings ihre Zertifikate – ein sichtbarer Meilenstein im Rahmen des Kapazitätenaufbaus im kommunalen Klimaschutz.
Das Training fand im Rahmen des Projekts ELCA – Empowering Local Climate Action statt, gefördert durch die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).
Mit frischem Wissen, neuen Netzwerken und praxisnahen Tools sind die Absolvent*innen nun bereit, den lokalen Klimaschutz in ihren Kommunen aktiv voranzubringen – ganz ohne Zauberstab, aber mit umso mehr Wirkung.

Der Weg ist nicht immer magisch – aber wirkungsvoll

Natürlich wäre es verlockend, wenn wir den CO₂-Ausstoß einfach mit einem Zauberspruch reduzieren könnten. Ein „Reducto Emissionem!“ – und die Klimakrise wäre entschärft. Leider funktioniert das nicht. Stattdessen braucht es konkrete Maßnahmen: energieeffiziente Gebäude, klimafreundliche Mobilität, grüne Stadtplanung und viel Kommunikation. Und das ist vielleicht der größte Unterschied zur Zauberwelt: In der Realität kommt der Wandel nicht über Nacht – sondern über lange Prozesse, engagierte Menschen und oft auch hitzige Debatten.

Was wir von der Magie lernen können

Trotz aller Unterschiede: Die Magie von Hogwarts lebt von Ideen, Hoffnung, Zusammenhalt und dem Mut, neue Wege zu gehen. Und genau das braucht auch der kommunale Klimaschutz. Nicht alles gelingt auf Anhieb, manche Maßnahmen wirken unsichtbar – aber sie sind da, und sie verändern die Welt.

Fazit: Die wahre Magie liegt im Tun.
Klimaschutz ist kein Hexenwerk. Die Welt gestalten wir nur gemeinsam.

 

Viola Helwig
– Project Management –

Dipl. Agr.-Biol.;
Internationale Projekte

Unser GNE-Stand – Energie erleben zum Anfassen!

Am 27. April 2025 öffnete der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen seine Türen: Beim traditionellen Tag der offenen Tür rund um das ehemalige Kloster in der Steinstraße drehte sich alles um ökologische Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien. Der Pflanzenmarkt, vielfältige Mitmachaktionen, kulinarische Angebote und Live-Musik luden Groß und Klein zum Entdecken und Genießen ein.

Unser Team von der GNE präsentierte sich dabei von seiner besonders experimentierfreudigen Seite.

 

 

 

 

Energie-Experimente live erleben

Neben der Vorstellung unserer Weiterbildungskurse, dem EUKI-Programm und der Demonstrations- und Versuchsanlage Arnold hatten wir eine ganz besondere Verstärkung: Dieter Arnold brachte sein anschauliches Basiswissen Energie – Erneuerbare Energien mit an unseren Stand.

Während die Band „DYLAN’s DREAM“ Songs aus ihrer „Forever-Young-Tour“ durch den sonnigen Klosterhof schickte, waren unsere Besucher:innen mitten im Geschehen: Immer neue Experimentieraufbauten entstanden, es wurde lebhaft diskutiert, chemisch-physikalisches Grundwissen aufgefrischt und sofort praktisch angewandt.


Highlights unseres Standes:

Kleine Windkraftanlage: Die Bewegungsenergie des Windes wurde in elektrische Energie umgewandelt und in ein kleines Netz eingespeist – ein anschauliches Beispiel für nachhaltige Stromerzeugung.

Solarzellen-Experimente:

In Reihenschaltung erhöhte sich die Spannung, in Parallelschaltung die Stromstärke.

Kleine Solar-Propeller zeigten die Prinzipien direkt sichtbar.

Elektrolysezelle – Wasser wird zu Wasserstoff:

Nach Anleitung von Dieter Arnold bauten Besucher:innen eine Elektrolysezelle auf. Mit „grünem Strom“ wurde Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten.

„Anschließend füllten wir den erzeugten Wasserstoff mit einer kleinen Spritze in eine PEM-Brennstoffzelle: Der Propeller am angeschlossenen Motor begann sich zu drehen – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie aus Wasserstoff wieder saubere elektrische Energie entsteht.“ erklärten Deborah und Anna zusammenfassend.

 

 

 

 

 

Weitere Experimente zum Staunen

Auch Klassiker wie das beliebte Gurkenkraftwerk und die Teebeutel-Windmaschine sorgten für große Augen bei den jüngsten (und jung gebliebenen) Besucher:innen – einfache Experimente mit großer Wirkung!